Anti-Jagd-Training

Wer gleich mehr über das Konzept und den Trainingsansatz wissen möchte:

Das Taschenbuch und E-Book ist nun seit November 2016 bei allen Onlinebuchhändlern (z. B. Amazon, eBook, etc.) und im Buchhandel erhältlich.  Hier findet Ihr auch eine Leseprobe.

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Termine Frühjahr 2019 – drei Mittwochabendtermine

24. April 18:30 bis ca. 21 Uhr
Theorie und Demonstration auf dem Vereinsgelände

8. Mai 18:30 bis ça 20:30 Uhr
Übungen auf und um das Vereinsgelände. Voraussetzung für aktive Teilnahme ist die Teilnahme am Theorieabend

15. Mai 19:30 bis ça 22:00 Uhr
Übungen im Wald. Voraussetzung für aktive Teilnahme ist die Teilnahme am Theorieabend und am 8. Mai. Treffpunkt: Aichtal Aich und Aichtal Neuenhaus gegenüber zur Abfahrt des Sportplatzes links. ca. 100 m von der Straße aus entfernt.

Wegbeschreibung Praxisteil (bei der roten Markierung beginnen die Parkmöglichkeiten – besser ist es noch ein Stück weiter und rechts um die Kurve zu fahren – Ihr seht mich dann)


Anti-Jagdtraining und Kontrolle in Situationen,
wo der Hund sich und andere gefährdet.

Dieses Training richtet sich sowohl an Hunde, die schon gewisse Unarten haben als auch an junge Hunde, bei denen ihr die Weichen noch gut stellen könnt, damit sie nicht zum leidenschaftlichen Jäger werden. Auch manches vermeintliche Jagdverhalten ist kein richtiges Jagen, sondern „nur“ ein „Abhauen“. Aber das ist genauso gefährlich und nervig!

Wer kann mitmachen?

Die Trainingstage richten sich also an alle Hundeführerinnen und Hundeführer und Hunde aller Ausbildungsstufen! Dieses Erziehungs-Training ist auch schon für Welpenbesitzer interessant – so kann gleich eine gute Grundlage geschaffen werden. Ziel ist es für jedes Team den Weg zu finden, der dieses unerwünschte Verhalten schnell und deutlich reduziert und im optimalen Fall – weiteres gezieltes Üben vorausgesetzt – dauerhaft abstellt. Ein „Schema F“, welches für jedes Team passt gibt es nicht!

Wie läuft es ab?

Am ersten Trainingsabend (ca. 2 Stunden) geht es um etwas Theorie und erste praktische Demonstrationen z. B.:

  • Was motiviert meinen Hund zum Jagen (auch Fahrräder, Jogger, Traktoren …)?
  • Wie kann ich dieses (aus Sicht des Hundes völlig natürliche) Verhalten umleiten?
  • Mit was kann ich meinen Hund begeistern?
  • Wie stärke ich Bindung, Vertrauen und Respekt?
  • Mit welchen Mitteln kann und darf ich mich durchsetzen?
  • Wie sollte ich den Trainingstag im Wald vorbereiten?

Am zweiten Trainingsabend (ca. 2 Stunden) üben wir Impulskontrolle auf dem Hundeplatz. Wir schaffen immer größere Ablenkungssituationen und üben dabei den Kontakt zum Hund nicht zu verlieren.

Am dritten Trainingstag gehen wir dann in den Wald (nochmals ca. 2,5 Std.)

Alle Hunde werden so „abgesichert“, dass alle wieder mit Hund aus dem Wald zurückkommen– motiviert mit ersten Erfolgen! Wir, also HundeführerIn und Hund, (wobei vor allem der „Mensch“ gefordert sein wird!) werden üben, üben üben z. B.:

  • Wie mache ich einen Spaziergang für den Hund spannend?
  • Thema Leine, Schleppleine und „innere“ Leine.
  • Verhalten „lesen“: Unterschiedliches Verhalten von Hund und Hundeführer/Hundeführerin erkennen.
  • Wie fokussiere ich die Aufmerksamkeit des Hundes, trotz Ablenkung, wirkungsvoll auf mich?
  • Verschiedene Motivations- und Methoden zum Grenzen-setzen kennenlernen und austesten.
  • Individuelles Übungsprogramm entwickeln – denn weiteres, zielgerichtetes Üben ist wichtig!

Wir werden deshalb nach Absprache mit der Gruppe nach einiger Zeit einen Waldspaziergang machen um den Lernerfolg zu sichern und noch einige Anregungen zu geben.


Anmeldung, Kosten und eventuelle Fragen:

Der ersten Termin, der Theorie- und Infoabend mit Demonstration kann auch alleine besucht werden.
Für Nichtvereinsmitglieder: pro Abend 12 Euro
Für Vereinsmitglieder: 6 Euro

Übrigens fließen die Seminargebühren zu 100 Prozent in die Vereinskasse!

 

Ein Teilnehmerkommentar

 

Ein Gedanke zu „Anti-Jagd-Training

  1. Ute Schöllhorn

    Zwei sehr informative und lehrreiche Tage für Hund und Mensch mit vielen AHA-Erlebnissen.
    Meine Fellnase und ich konnten sehr viel Positives mitnehmen, u. a. Fressbares auf der Straße wird nicht mehr aufgenommen, der Spaziergang im Wald ist wesentlich entspannter geworden.
    Das Besondere an diesem Kurs? Es wird auf jeden Hund individuell eingegangen und die Tipps sind super umsetzbar.

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